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comunicazione eventi di Musica Arte e Teatro

Napoli Splendente, Symposium anlässlich der Salzburger Pfingstfestspiele 2008

NAPOLI SPLENDENTE

Die Musikkultur einer Stadt und ihre Wirkung auf Europa

Teilnehmer
Francesco Cotticelli (Gesprächsleitung /Theaterwissenschaftler, Cagliari)
Daniel Brandenburg (Musik-/Theaterwissenschaftler, Bayreuth /Wien)
Michele Calella (Musikwissenschaftler,Wien)
Dinko Fabris (Musikhistoriker, Bari)
Herbert Lachmayer (Direktor Da Ponte Institut,Wien)
Paologiovanni Maione (Musikwissenschaftler, Neapel)
Marina Mayrhofer (Musikwissenschaftlerin, Neapel)
Raffaele Mellace (Musikwissenschaftler,Mailand)
Riccardo Muti (angefragt)
Eröffnung
Helga Rabl-Stadler (Präsidentin der Salzburger Festspiele)
Einleitende Worte
Maria Majno (Präsidentin der European Mozart Ways)

In deutscher Sprache

Samstag, 10.Mai 2008, 15.00-17.30 Uhr . Salzburg Kulisse


Eintritt frei, Zählkarten im Kartenbüro der Salzburger Festspiele

Im Foyer des Hauses für Mozart ist eine virtuelle Präsentation zum Thema

“Neapoletanische Oper in Europa” zu sehen.

SALZBURGER FESTSPIELE . Kartenbüro . Postfach 140 . 5010 Salzburg . Austria

Tel: +43-662-8045-500 . info@salzburgfestival.at . http://www.salzburgfestival.at

Neapel war im 18. Jahrhundert eine Kulturhauptstadt Europas. Nicht nur,
dass neapolitanische Musikkultur über alle Grenzen hinaus rezipiert
wurde – Komponisten,Musiker und SängerInnen aus Neapel waren in
ganz Europa gefragt. Vor allem zeichneten sie sich dadurch aus, dass sie den jeweils
regionalen Erwartungen und Anforderungen flexibel und kreativ gerecht wurden.
So vermochte beispielsweise Giovanni Paisiello auch den russischen Hof mit seinen
Opern zu begeistern.Was waren die Hintergründe für die Faszination, die von der
neapolitanischen Kultur auf das europäische Musik- und Theaterleben ausstrahlte?
Ziel unserer “Konversation” ist es, über das unmittelbare Erleben der Musikveranstaltungen
des Salzburger Pfingstfestivals hinaus, dem Festspielpublikum
auch den europäischen, sprich interkulturellen Zusammenhang der aufgeführten
Werke zu vermitteln.
Das Königreich Neapel war von 1707 bis 1734 Teil der Habsburgischen
Erblande. Das frühe 18. Jahrhundert war in Italien eine Zeit kultureller
Umbrüche und des Wandels. Aus der Tradition der Commedia dell’arte
bildete sich auf der neapolitanischen Bühne die Commedia per musica als neue
musiktheatralische Form heraus und verbreitete sich binnen kurzem in ganz
Europa. Damit wurde eine Entwicklung eingeleitet, die in den Drammi giocosi
Da Pontes und Mozarts kulminieren sollte – deren Così fan tutte, wohl eines der
subtilsten Opernwerke des 18. Jahrhunderts, nicht zufällig in Neapel “spielt”.
Die Themen des Symposiums mit konkretem Bezug auf das diesjährige Festspielprogramm
werden gleichsam auf die “Bühne” einer substantiellen, wie auch
unterhaltsamen Konversation mit Saloncharakter gebracht und in den kulturgeschichtlichen
Kontext eingebettet – Giovanni Paisiello und die Opera buffa,
Johann Adolph Hasse und die neapolitanische Kirchenmusik, allen voran die
Gesangskultur Neapels.

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3 maggio, 2008 - Posted by | Agenda Eventi, Art, Arte, Music, Musica, Uncategorized |

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